Doch wären diese Momente wirklich ein Film gewesen, ich hätte gar keine Musik gebraucht. Sie hätte gar nicht dazu gepasst. Denn die durch die Bäume blinzelnde Sonne, das sachte Wehen des Windes und das verspielte Plätschern des Wassers am Ufer ergaben von selbst schon einen so schönen Klang. Obwohl ich sonst wirklich finde, dass Musik etwas ganz Wunderbares sein kann. Ein Ort, an dem man sich zu Hause fühlt oder wo man sich verstecken kann, wenn man traurig ist.
Und oft war ich auch traurig. Manchmal einfach so, manchmal gab es auch einen Grund. Und ich habe schon sehr oft daran gedacht, mit meinem Leben Schluss zu machen. Von einer Brücke zu fliegen. Tabletten zu nehmen. Es wäre so einfach. Und so schnell. Und ich habe es oft geplant, doch nie getan. Weil ich es doch eigentlich gar nicht wirklich wollte. Denn tief in meinem Herzen liebe ich mein Leben. Und zwar genau so, wie es ist und wie es war.
Mit all den existenziellen Gratwanderungen, die mich das Schicksal zwischendurch laufen ließ. Trotz des manchmal dunkelsten Teils auf der Farbpalette der Gefühle, die es mir zeigte. Und trotz des haltlosen Umherziehens durch endlos viele Orte, wo ich überall mein Zuhause suchte.
Bis ich auf einmal verstand, dass mein Zuhause doch eigentlich in mir selbst ist.